Dieses Verfahren ähnelt der Fettabsaugung (Liposuktion). Zunächst wird eine große Menge eines hochverdünnten lokalen Betäubungsmittels unter die Haut gespritzt. Dadurch hebt sich die Haut vom darunter liegenden Gewebe ab, wodurch tiefer gelegene Nerven, Blut- und Lymphgefäße vor Verletzungen durch die Saugkanülen geschützt werden.
Danach werden die Schweißdrüsen mit stumpfen und/oder scharfen Kanülen abgesaugt. Alternative Behandlungsmethoden bieten, allerdings nur bei verstärkten Schwitzen der Hände, die thorakale Sympathektomie, bei der in Narkose auf endoskopischem Wege im Brustkorb der Nerv gezielt aufgesucht und durchtrennt wird, der die Schweißbildung an den Händen reguliert; oder eine Reizstrombehandlung (Iontophorese), die auch an den Füßen angewendet werden kann.