Die Eigenfettbehandlung ist eine gute Alternative zu sonstigen Faltenbehandlungen. Sie ist besonders dann angezeigt, wenn es sich um tiefere Falten, insbesondere im Nasolabialbereich ( zwischen Nasenflügel und Mundwinkel) handelt.
Auch die tiefen Kommissurfalten im Mundwinkelbereich können hierdurch aufgefüllt werden. Desweiteren kann durch Eigenfett das Lippenvolumen vergrößert werden.
Die Eigenfettbehandlung ist eine sehr risikoarme Behandlung, weil es sich um körpereigenes Material handelt. Somit können keine Allergien auftreten. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Zuerst wird vom Unterbauch nach Einspritzen einer Tumesenzlösung in örtlicher Betäubung etwas Eigenfett abgesaugt. Dieses Eigenfett wird nach Aufbereitung anschließend im Bereich der Nasolabialfalten eingespritzt und modelliert.
Der Eingriff erfolgt unter einer örtlichen Leistungsanästhesie, sodass sowohl die Ober- als auch Unterlippe komplett betäubt sind.
Durch einen 2 mm großen Schnitt im Bereich des Nasenflügels kann dann mit einer Kanüle das Eigenfett platziert werden. Die kleinen Hauteinstische werden mit nicht- auflösbaren Fäden genäht, die bereits nach vier Tagen gezogen werden können. Da sich ein Teil des Eigenfettes abbaut, muss eine Überkorrektur stattfinden. Aus diesem Grund ist man für ca. fünf bis sieben Tage nicht ganz gesellschaftsfähig.
Das Ergebnis hält über mehrere Jahre (fünf bis zehn Jahre). Es ist sicherlich eine gute Alternative zum Facelift.
Risiken:
Nur selten baut sich so viel Eigenfett ab, dass eine Zweitbehandlung (nach frühesten drei Monaten) notwendig wird.
Sonstige Risiken sind selten: z.B. Wundheilungsstörung, Infektion, Nachblutung, Hämatombildung, Asymmetrie, seitenungleiches Ergebnis, Schwellung im Gesicht, sicht und/oder tastbare Knotenbildung.